WLFRED 1C
„Back to Basic“ beim WLAN-Handregler
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Der WLFRED 1C in der Übersicht
Grafik: Rüdiger Bäcker
Beschreibung WLFRED 1C
Diese Variante wurde möglich, da es gelungen ist, noch eine gewisse Menge der bisher verwendeten aber herstellerseitig bereits abgekündigten ESP32-S2-WROOM-Module zu beschaffen.
Auch wenn der WLFRED 1C auf der Hardware des bisherigen wiFRED, inkl. des verwandten Prozessors aufsetzt, benutze ich schon die neue Bezeichnung „WLFRED“ da sich dieser WLAN-Regler von den bisherigen, entwickelten und supporteten wiFRED funktional unterscheidet.
Die elementare Funktion ist identisch mit der schon vom wiFRED grundsätzlich bekannten:
Man kann damit kabellos Triebfahrzeuge steuern.
Die dafür benötigte Infrastruktur auf Treffen und im Heimbetrieb bleibt gleich, es ist also im Prinzip alles, wie gewohnt.
Dieser Handregler folgt aber dem bewährten Prinzip „Ein Triebfahrzeug = Ein Handregler“.
Auch die bewährte, intuitive Bedienungsmöglichkeit, wie man sie von den ursprünglichen FRED´s kennt, ist sichergestellt.
Die Anhänger der klassischen Funktionstastenanordnung bekommen nun einen WLAN-Handregler mit bewährten Tastenlayout F0-F4 und 2 Shift-Ebenen (F5-F8 und F9-F12).
Wir haben somit eine Aufteilung in “Fahrbereich” (oben) und “Schaltbereich” (unten).
Das bedeutet, wer z. B. auf einem FREMO-Treffen ein Triebfahrzeug fahren soll und den Regler in die Hand bekommt, braucht sich nur mit den Elementen oben beschäftigen und kann alles, was da sonst noch so möglich ist und im unteren Bereich zu bedienen sein könnte unberücksichtigt lassen („Dont worry, just drive„).
Neu ist die Taste „C“ („Central/Config“).
Diese eröffnet später die Erweiterung des Funktionsumfangs um den Einstieg in einige Schnellkonfigurationsfunktionen und wird auch für die Zentralenumschaltung bei größeren Treffen mit mehreren Zentralenbereichen wichtig werden.
Ansonsten ändert sich „unter der Haube“ hardwaremäßig nicht viel, aber die Fertigung in Bezug auf die Bestückung der SMD-Bauteile und des ESP32-Moduls erfolgt nun industriell.
Im aktuell geplanten Auslieferungszustand wird die Software so ausgelegt, dass die Funktionalität der des bisherigen wiFRED entspricht, mit Ausnahme natürlich der Anzahl der Triebfahrzeuge und der Veränderung der F-Tastenfunktionen (nicht aber der Anzahl der möglichen Funktionen (F0 und F1-F16)).
Im Softwaredesign wurde allerdings Wert auf die Möglichkeit gelegt, spätere Erweiterungen einfach und modular ergänzen zu können.
Der WLFRED (und auch der wiFRED) verfügt über eine einfache Möglichkeit, die darauf befindliche Software zu aktualisieren. Das Ganze wird also noch wachsen.
Besondere Beachtung fand auch die Sicherstellung einer gewissen Kompatibilität einiger elementarer Funktionen zum bisherigen wiFRED.
Updates wird es also nicht nur für die neue Generation der WLFRED´s geben können, Teile davon können grundsätzlich auch für den wiFRED verwendet werden.
Absehbar geplante Funktionserweiterungen und dann jeweils Bestandteil von Updates sind die Zentralenumschaltung, einige Schnellkonfigurationsfunktionen (ohne dazu das Konfigurationsmenü über ein zusätzliches Gerät aufrufen zu müssen), ein Tastenmapping und der Wechsel zwischen Benutzerkonfiguration und Basisfunktion.
Da die o. g., Step by Step geplanten Erweiterungen nicht nur für die hier beschriebene Variante WLFRED 1C vorgesehen sind, stelle ich diese noch separat einzeln vor.
Funktionstasten
Da ich jetzt doch noch mehrfach gefragt wurde, warum der WLFRED nun weniger Funktionstasten hat, als der wiFRED, möchte ich das noch einmal kurz klarstellen. Der WLFRED hat nicht weniger Funktionstasten, diese liegen derzeit aber in mehreren SHIFT-Ebenen. Siehe Grafik.
Das ist, neben den schon beschriebenen Gründen insbesondere dem Wunsch der Einführung der “C”-Taste schon auf Basis der alten Hardware geschuldet.
Allerdings sind so nicht mehr 8 Funktionen direkt erreichbar, sondern ohne SHIFT 1 nur 4.
Durch die Möglichkeiten des Tastenmappings und der grundsätzlichen Option, ggf. via “C”onfig noch weitere SHIFT-Ebenen einschalten zu können, halte ich diese Version für flexibler nutzbar und am Ende sind bei EInführung der Funktion für weitere SHIFT-Ebenen sogar noch mehr Funktiontasten verfügbar. Natürlich steht dem ein verändertes Handling gegenüber.
Weitere Lösungsansätze folgen in der Vorstellung einer bald verfügbaren Variante mit wieder direkt erreichbaren F1-F8.
Aufruf der Funktionen (blau=Taste gedrückt)
Grafik: Rüdiger Bäcker
Prototyp und Sammelbestellung
Inzwischen sind verschiedene Protoypen fertiggestellt und für die den WLFRED 1C wurde bereits eine Sammelbestellung gestartet.
Bei dem hier gezeigten Prototypen des WLFRED 1c wurde das Gehäuse noch von Hand mit den notwendigen Öffnungen versehen und auch die Bedruckung fehlt noch.
In der Serie erfolgt die Gehäusebearbeitung maschinell und die Bedruckung erfolgt professionell im Siebdruckverfahren.
Die Seriengeräte werden auch das bekannte, hellgraue Gehäuse bekommen.
Der Prototyp des WLFRED 1C. Das Gehäuse ist noch von Hand gebohrt und noch nicht bedruckt. Das Seriengerät wird auch das bekannte, hellgraue Gehäuse bekommen.
Foto: Rüdiger Bäcker
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