Worum geht es hier?

Die verschiedenen Arten von Weichen und Signaltafeln, deren richtige Position beim Vorbild und im Modell sowie das Wissen um die genaue Bedeutung der Signalbbilder und Tafeln.

All das sind Themen dieser Artikelserie, die auch einen √úberblick √ľber die erh√§ltlichen Modell geben wird.

Teil 1 gibt es hier.

Signale

Was Verkehrsschilder und Ampeln im Strassenverkehr sind, sind bei der (Modell-) Eisenbahn die Signale.
Damit man sich danach richten kann, sollte man nat√ľrlich wissen, welches Signal, was bedeutet. Hier gibt es Informationen dazu.

Allgemeines √ľber Signalanlagen
Bild: Werkfoto Weinert

Signale sind fast so alt wie die Eisenbahnen selbst.

Schon in der Mitte des vorigen Jahrhunderts war es nötig geworden, den Betrieb in einfachster Weise zu sichern.

Die Aufgabe der Signalanlagen ist es, das Bewegen der Z√ľge und Rangierabteilungen so zu sichern, da√ü auch Bedienungsfehler, die sonst zu Unf√§llen f√ľhren k√∂nnten, ausgeschlossen werden.

Wenn ein Zug fahren soll, m√ľssen die Fahrwege auf den Bahnh√∂fen richtig eingestellt und gesichert, die Bahnhofsgleise und Streckenabschnitte frei sein. Erst dann darf es m√∂glich sein, Signale auf Fahrt zu stellen.

 

Bild: Werkfoto Weinert
Grundsätzliche Unterteilung der Signale

Es gibt verschiedene Arten von Signalen:

Zum einen die Formsignale, bei denen am Tage das Signalbild von verschiedenen Stellungen der Signalfl√ľgel, -Scheiben, -balken etc. angezeigt wird und bei Nacht durch ein verschiedenfarbiges Abblenden der Signallaterne(n). Zum anderen die Lichtsignale, bei denen die verschiedenen Signalbilder nur durch unterschiedliche Lampen angezeigt werden, ohne das hierzu Signalteile verstellt werden

Signalarten

Neben der grundsätzlichen Einteilung in Form- und Lichtsignale unterscheidet man u. a. folgende Signalarten:

  • Hauptsignale (Hp)
  • Vorsignale (Vr)
  • Nebensignale (Ne)
  • Schutzsignale (Sh)
  • Zusatzsignale (Zs)
  • Rangiersignale (R)

Diese Signale werden wir hier bei Modellbahn-Online Step by Step vorstellen.

Bausätze von Weinert

Das Material f√ľr diese Informationsreihe wird freundlicherweise von der Firma Weinert zur Verf√ľgung gestellt. Dort gibt es auch verschiedene Baus√§tze, die wir separat beschreiben.

Die Bausätze sind absolut maßstäblich, etwaige Abweichungen vom Maßstab sind entweder material- oder funktionsbedingt (z. B. Stelldrähte). Die Bausätze bestehen aus Messingätzteilen, Messing- oder Zinngußteilen. Sie sind als beleuchtete und unbeleuchtete Bausätze erhältlich. Die unbeleuchteten Laternen bestehen aus Feingußteilen, die beleuchteten aus in Kunststoff eingegossenen Leuchtdioden. Die Beleuchtung ist auch wie beim Vorbild bei Tage kaum zu sehen, erst bei Dunkelheit leuchten die Laternen kräftig. Da Leuchtdioden unbegrenzt haltbar sind, ist ein Auswechseln normalerweise nicht nötig. Die Bausätze werden im Normalfall mit DB-Laternen geliefert, können aber auch auf Wunsch mit Reichsbahn Petroleumlaternen geliefert werden.

Als Antrieb ist der Bemo Antrieb Nr. 4225 vorgesehen. Er kann wahlweise längs oder quer unter der Grundplatte montiert werden. Mit einem Adapter lassen sich unsere Signale auch mit anderen Antrieben schalten. Die Signale werden fest auf eine Grundplatte montiert und dann fertig justiert in die Anlage eingebaut.

Durch die Umstellung der Bausätze auf super detailierte Feingußteile ist es gelungen, den Zusammenbau so zu gestalten, daß er nicht nur von Experten zu bewältigen ist, sondern auch von Modelleisenbahnern, die sich bisher nur dem Anlagen- oder Häuserbau gewidmet haben.

Die erste Ver√∂ffentlichung dieses Artikels erfolgte im Jahr 2000 durch R√ľdiger B√§cker. F√ľr Modellbahn-Online in der Edtion 2010 wurde der Artikel im Juni 2010 durch Peter Schwarz √ľberarbeitet und ver√∂ffentlicht.